Richard

   
 


 

 

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Stand: 06.04.2014

                                                                                           




Richard ist seit Anfang an dabei! Er hat zuerst mit der Gitarre bei Ditk
angefangen und hat sich dann, als Frank bei uns eingestiegen ist, mit ihm am Bass abgewechselt! Mittlerweile hat er sich bei uns ganz auf den
Bass konzentriert!

Richards musikalischer Werdegang:

Er spielte ab 1976 in Bremerhaven zunächst Gitarre in der Schüler- und Azubiband Quasimodo. Die Gruppe brachte es immerhin zu einem Auftritt.


 

 


Bei Mavis bediente er Ende der 70er dann hauptsächlich das Mischpult. Diese Band war deutlich professioneller und es gab einige Auftritte in Bremerhaven.



Nach der Auflösung von Mavis jammte er noch einige Zeit mehr oder weniger regelmäßig mit verschiedenen anderen Musikern. Eine richtige Band wurde aber nicht mehr daraus.
Das Gitarrespielen wurde weniger und wurde dann wg. Bund und Studium mehr oder weniger ganz aufgegeben

Richard Maaß

Richard beim Rocken bei Brodstock III



Er baut übrigens leidenschaftlich gern eigene Gitarren und Bässe; leider ist Richard Linkshänder... und Ralf würde so gerne all die Schätze mal ausprobieren!!!

  Und hier Bilder der Eigenbauten!!!

Vorwort zu den Bildern 
 
Die Abbildungen zeigen von mir selbst gebaute E-Gitarren, -Lapsteels & -Bässe. Reine Umbauten oder Verbesserungen meiner anderen Instrumente habe ich hier nicht aufgelistet, da es den Rahmen sprengen würde.
 
Auf das Hobby Gitarrenbauen bin ich gekommen, da es die Instrumente die ich als Linkshänder gern hätte, nur zu heftigen Aufpreisen oder oft gar nicht gibt. In den Musikgeschäften hing und hängt, wenn überhaupt, nur die unter Leidensgenossen sicher allseits bekannte schwarze Linkshänder-Strat. Die rechtshändige Gesellschaft dagegen kann unter zahlreichen Industriegitarren auswählen und probieren.
 
Ich habe keine Ausbildung als Holzwurm, sondern vor ewigen Zeiten einmal E-Maschinenbauer gelernt. Daher bin ich frei von der Vorstellung, das Umwickeln von Magneten mit Kupferlackdraht hätte etwas Mystisches. Arbeiten mit Holz macht Spaß und man wächst mit den Aufgaben. Wer einmal die Zeit auflistet, die gebraucht wird um ein Instrument zu bauen, kann die Preise handgefertigter Einzelstücke oder von Kleinserien nachvollziehen und lernt die Arbeit von Instrumentenbauern zu schätzen. Allein in den weiter unten erwähnten vier Lapsteels, welche an sich einfache Instrumente sind, stecken als Summe über 70 Stunden Arbeitszeit.
 
Schwierig gestaltet sich oft auch die Teilebeschaffung. Ich habe schon Sachen aus den USA erhalten, welche zwar im Schwarzwald hergestellt wurden, aber in Deutschland nicht erhältlich waren. Wenn etwas Linkes angeboten wird, sei es ein Instrument oder nur ein Teil, greift man dann oftmals zu. Insofern bin auch ich von der allgemein bekannten GAS Krankheit (Gear Aquiring Syndrom) befallen. Es sammelt sich dann natürlich im Laufe der Zeit so einiges an…
 
Entschuldigen möchte mich für die teilweise in den Texten stehenden deutsch / englisch sprachgemischten Bezeichnungen. Ich habe sie aber nach gründlicher Abwägung genutzt, da diese im (E-)Gitarrenbau des Öfteren verwendet werden. Der / die geneigte Leser / in wird mich hoffentlich verstehen.
 
Sollten in den nachfolgenden Zeilen Schreibfehler vorhanden sein, so bitte ich darum, die richtigen Buchstaben oder Satzzeichen der nachfolgenden Auflistung zu entnehmen und an der richtigen Stelle einzusetzen.    abcdefghijklmnopqrstuvwxyz äöü ß ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ ÄÖÜ ,.;:?!““´`-()/.
 
 
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E-Gitarren:
 
Nummer 1                Im Jahr 1975 gebaut, da ich mir als Schüler keine elektrische Gitarre leisten konnte. Gebrauchte Linkshänder Sachen gab es in Bremerhaven damals gar nicht. Leider habe ich eine Spanische Gitarre als Vorbild für Hals und Mensur genommen. Es handelt sich dabei eher um einen eingeleimten rechteckigen Squareneck ohne Spannstab. Die Gitarre ist daher eigentlich nur als Slidegitarre zu spielen. Spagettibünde und Plastiksattel ohne Einstellmöglichkeiten. Schaller Tonabnehmer.


 
ST                              Unter Verwendung von Rockinger Teilen Ende der 90er gebaut. Geölter und gewachster schwerer Erle Korpus, einteiliger geölter Ahorn Hals, Squier PU Set, Wilkinson Vibrato und Gotoh Klemm Mechaniken. Durch das Kupfer Schlagbrett und die Federkammer Abdeckung aus dem gleichen Material wurde sie noch schwerer. Spielt sich aber gut. 648er Mensur.


 
EX                              Durchgehender Hals aus Ahorn und Mahagoni. Hals- und Kopfplattenwinkel. Mahagoni Anleimer und Vogelaugenahorn Furnier für Decke und Kopfplatte. Rippenspoiler. Einfassungen (creme) an Griffbrett, Korpus und Kopfplatte. Palisander Griffbrett. Am Steg sitzt ein splitbarer Di Marzio Tonabnehmer. Der am Hals ist uralt, unbekannter Herkunft und hat eine heftige Ausgangsleistung. Regelung über fest eingestellte Klangregelung über R-C Glied und Lautstärkepoti. Gotoh Klemm Mechaniken und Schaller 3D6 Steg. Ähnlich schwer wie die ST (ich glaube beide würden nicht schwimmen). 628er Mensur.


 
Frankenstein          Guitarra universalis. Kurzfristig aus günstig erworbenen Teilen zusammengeschraubt. Vintage Tremolo (soll eigentlich immer noch durch ein „Freud-Los“ Tremolo ersetzt werden, wenn mir mal eins zuläuft). P90, Singlecoil sowie splitbarer Klingen-Humbucker (Rockinger Blade Screamer). Palisander Griffbrett. Ist leicht und kann eigentlich alles. 648er Mensur.


 
Halbakustik             Mein erster Versuch ob man Holz biegen kann. Er ist geglückt. Wässern, und dann geduldig über ein mit einer Heißluftpistole erwärmtes Kupferrohr drücken. Sperrholz (wie eine bekannte Gibson von 1958) mit Furnier aus Vogelaugenahorn. Mittelblock. Eingeleimter, zweiteiliger Mahagonihals mit einer dünnen Ahorn Zwischenlage. Abalone (Imitat) Einfassung an Griffbrett, Kopfplatte Korpus und Schalllöchern. Meine ersten selbst gedrehten Tonabnehmer (Einspuler) mit Lederkappe im Goldrahmen. Die Tonregelung ist um fünf schaltbare Kondensatoren ergänzt. Schaller Einteiler Brücke mit Feinstimmer. Palisander Griffbrett mit 628er Mensur. Zurzeit ist ein „Nashville“-Satz als Besaitung drauf. (E, A, und D-Saite sind die Oktavsaiten einer zwölfsaitigen Gitarre). Das klingt dann so ähnlich wie eine Zwölfsaitige, hat aber nicht deren Intonations- und Stimmprobleme.


 
T                                 „Wenn Du Gitarre lernst, baue ich Dir eine E-Gitarre“ sprach ich leichtfertig zu meinem Sohn. Was soll ich sagen. Der Junge fängt an, ich baue das Teil und er hört wieder auf. Er spielt jetzt immerhin Schlagzeug. Nun habe ich eine E-Gitarre für Rechtshänder (Zur gelegentlichen Freude von Ralf und anderen Besuchern) an der Wand hängen. Auf ausdrücklichen Wunsch des erstgenannten Herren Gold Hardware. Einteiliger Ahornhals und gebraucht erworbener Korpus einer mir unbekannten Holzart (irgendein Vogeltrittholz zwischen Mahagoni und Limba). Da dessen Kanten ziemlich angefressen waren (das heißt heutzutage geaged oder so und kostet bei Industrieware Aufpreis), kamen oben und unten vor dem Lackieren noch Einfassungen (Tortoise) dran. 648er Mensur.

 

 
 
Mesocaster             Die Mesosphäre ist die Luftschicht über der Stratosphäre. Esche Korpus, mit Rippenspoiler. Eingefasste Ahorndecke (bookmatcht) mit meinem ersten Sunburst-Versuch. Versenkte Saitenführungshülsen auf der Rückseite. P90 Hals PU. Linkshänder (!!!) T-Saitenhalter von ABM mit zuregelbarem Piezo Tonabnehmer. Längenkompensierter Sattel aus Messing. Griffbrett aus Palisander mit Sternchen. 648er Mensur.




 
 
Kermitcaster           Der Name fiel mir angesichts der Farbe ein. Eigentlich hatte ich bei der Farbgebung zunächst an Pfirsich gedacht, konnte aber nirgendwo entsprechende Farbe finden. Ich habe beim Schleifen und Lackieren irgendwann aufgehört die Anzahl der Schichten zu zählen. Matched Headstock. Tesla Tonabnehmer. Versenkte Saitenführungshülsen und Rippenspoiler auf der Rückseite. Schlagbrett grey Pearl. 648er Mensur. Tolle Gitarre.


 
FLY XII                      Da ich noch nie eine elektrische Zwölfsaitige für Linkshänder in den Fingern hatte, schritt ich auch hier zur Selbsthilfe. Um das Instrument leicht zu gestalten, suchte ich nach einer kleinen Korpusform. Durchgehender Hals aus Ahorn und Mahagoni, Anleimer aus Platane. Splitbare Tesla Humbucker. Schaller M6 Mini Mechaniken mit leichteren Flügeln aus Perlmutt- und Bernstein-Imitat, um Kopflastigkeit zu vermeiden. Der Gotoh Saitenhalter mit Einstellmöglichkeit für alle zwölf Saiten (!) hat, da er „falsch herum“ montiert ist, dazu geführt, dass die Oktavsaiten wie bei einer Rickenbacker unter den jeweiligen Basssaiten liegen. Der Herr Tambourine Man lässt grüßen. Nullbund. 628er Mensur.



 
 
 
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E-Lapsteels:
 
Lapsteel                   Ahornplanke mit Wenge gesperrt. Selbstgedrehter niederohmiger Tonabnehmer. Abalone Einlegearbeiten im Palisandergriffbrett. Die „Bünde“ sind eingelegte Ahorn Furnierstreifen. 585er Mensur.


 
Lapsteel RH                        Meine erste Serie. Vier Stück. Für Freunde und Verwandte gebaut. Eine ist noch zu haben. Ahornplanke, selbstgebaute Saitenhalter. Singlecoil Tonabnehmer. Schaltbare Klangregelung durch unterschiedliche Kondensatoren. Die „Bünde“ sind eingelegte Ahorn Furnierstreifen. 585er Mensur.




 
 
 
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E-Bässe:
 
Chevy                       Mein erster Bass. Als Designvorbild wurde der Heckbereich eines spät-50er Amischlitten verwendet. Blinkendes Rücklicht (kann auch auf Dauerlicht umgeschaltet werden). Das Kochrezept: Gebrauchter Ahornhals mit Palisandergriffbrett an extrem profilierter ex-Treppenstufe aus Mahagoni (war fast Bildhauerarbeit) mit rumliegendem Bass-Humbucker kombiniert. Nur Lautstärkeregelung. Gebaut um damit TIME WARP („it´s astounding“) zu spielen. Longscale. Vom Spielgefühl her in etwa wie ein Thunderbird zu bedienen, da die tiefen Lagen doch sehr weit außen sind.

 
EB                              Unter Verwendung eines gebrauchten rechtshändrigen EB0 Halses (das daran angeschraubte rot lackierte Sperrholzbrett habe ich weiter verkauft) und einer Teakholzplanke habe ich dieses Instrument gebaut. Durch den schweren Korpus ist der Bass weniger kopflastig als das Vorbild. Die Oberfläche besitzt eine Schelllack-Politur (mindestens 20 Lagen). Ich weis jetzt, warum Geigen so teuer sind. Der niederohmige Steg Humbucker ist selbstgedreht, die Potimuttern versenkt. Besonders nett finde ich den farblich perfekt mit dem red Pearl Schlagbrett harmonisierenden Gurt (bitte beim Betrachten des Gesamtkunstwerkes Sonnenbrille tragen). Shortscale.

 
 
 
 
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HEAD Bass                   Durchgehender Ahorn Hals mit Mahagoni Anleimern und –Vogelaugen Mahagoni Furnier. 888er Mensur für H – E – A - D Stimmung. Einfassungen an Hals und Korpus. Delano (The Hybrid) Tonabnehmer. Alter Fender –Steg mit Feinstimmern. Leichte GOTOH GB350 Mechaniken (Japan-Import).

 
 
 
 
 
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Longhorn                  Hier habe ich einen alten „new old Stock“ Framus?-Hals mit kurzer Mensur verwendet. Der angeleimte Korpus besteht aus Ahorn mit einer aufgeleimten Deckschicht aus Laminat. Dieses erspart die Lackierung der Decke und ist hoch belastbar, da es ja für Fußtritte ausgelegt ist. Saitenhalter und Mechaniken dienten vorher in einem Yamaha Bass. Lipstick Tonabnehmer und von hinten beleuchtetes Schlagbrett.

 
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Straight 8              Unter Verwendung von gebrauchten Teilen eines Lefthand-J-Bass-Nachbaus entstand dieser Bass um eine vor einiger Zeit auf einem Flohmarkt erworbene Schaller-Brücke für einen Achtsaiter. Als Farbe wählte ich die meines Autos. 34“-Mensur.




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High 5                    Das letzte Bass-Bauprojekt. Nachdem ich schon länger einen fünfsaitigen Hals herumliegen hatte, fand ich einen passenden Korpus (wieder ein J-Bass-Nachbau) dazu, der dazu angenehm leicht ist. Allerdings musste die Halstasche großflächig angepasst und der Steg wegen des
Halses erheblich versetzt werden. Als Farbe wählte ich wiederum einen BMW-Ton der 70er Jahre; nämlich Inka (orange)



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In Arbeit / in Planung:

 

In der nächsten Zeit habe ich die folgenden Projekte vor: Die Sachen sind teilweise bereits angefangen, manchmal auch nur als Idee oder Einzelteil vorhanden.

 

„Senior“                Einfach, klein und leicht. Mahagonikorpus ein –hals sind in Arbeit. Als Tonabnehmer, liegt ein P-Rails bereit, als Mechaniken sind Schaller M6 Mini vorgesehen. Dazu ein Duesenberg RL Tremola.

 

Akustik                  Ist seit einiger Zeit in Arbeit und mein klassischer Angstgegner. Zargenkranz, Boden und Leisten sind fertig. Ein netter alter Hals ist auch da. Die in die Decke eingeleimte Schallloch-Rosette hat sich beim Schleifen leider wieder von dieser getrennt. Daher liegt dieses Projekt zurzeit auf Eis. Akustikgitarren sind im Gegensatz zu elektrischen Instrumenten für mich immer noch ein wenig angstbehaftet. Daher wird nur weitergebaut, wenn wieder Mut vorhanden ist. 

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